S. Quinn - Devoted: Geheime Begierde




Titel: Devoted: Geheime Begierde
Autor: S. Quinn
Verlag: Goldmann
Einband: Taschenbuch

ISBN: 978-3-442-48035-7
Seitenzahl: ca. 352
 Preis: 8,99 € [D]
Als die 22-jährige Sophia Rose einen Studienplatz an der berühmten Schauspielschule Ivy College in London erhält, kann sie ihr Glück kaum fassen. Ihre Begegnung mit dem Akademieleiter, dem 27-jährigen Hollywoodstar Marc Blackwell, der für seine Strenge und unerschütterliche Disziplin berüchtigt ist, verwirrt Sophia jedoch tief, denn sie fühlt sich zu dem arrogant wirkenden, aber faszinierenden Mann hingezogen. Während einer Einzelunterrichtsstunde können beide ihr gegenseitiges Verlangen nicht mehr verbergen. Und Sophia begibt sich auf eine gefährliche sexuelle Entdeckungsreise, bei der sie alles erforscht, was zwischen einem Lehrer und seiner Schülerin verboten ist …
(Quelle: Randomhouse)

Wie gewohnt erscheint auch dieser erste Band einer Erotik-Trilogie in klassischem schwarzen Hintergrund mit auffälligeren pinken Akzenten. Natürlich darf auch die Blume als Grafik nicht fehlen.

Genauso unspektakulär ist auch der Inhalt dieses Buches.
Dass nun der Ablauf dieser Geschichten wirklich immer gleich ist und nur mal ein paar Kleinigkeiten geändert werden, ist kein Geheimnis. Hier fand' ich es jedoch das erste mal tatsächlich als super nervig und fast schon ätzend, da es einfach noch vorhersehbarer ist, wie jedes andere Buch, das ich vorher in dieser Richtung gelesen habe.

Die Charaktere. - Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was ich da großartig sagen soll.
Sie: die junge und schüchterne Studentin, die es irgendwie geschafft hat, einen Studienplatz auf DEM College schlechthin zu bekommen.
Er: der Bad Guy, der immer die Kontrolle über alles haben will - oder eher muss.
Anfangs war sie mir noch ganz sympathisch, so weit es die wenigen Gefühle, die in mir gerührt wurden, zulassen konnten. Aber spätestens dann, als die beiden sich das erste mal näher kamen, war das schon wieder vorüber.
Selten habe ich eine so Naivität beobachtet, wie in diesem Fall.
Bad Boys finde ich normaler Weise ziemlich interessant. Hinter der harten Maske versteckt sich doch oft ein weicherer Kerl, der doch einiges durchmachen musste, was sein Verhalten erklärt. Hier hatte ich nur sehr selten das Gefühl, irgendetwas wirklich interessantes und wichtiges über ihn zu erfahren.

Ich weiß nicht, ob mir das Buch einfach nicht zusagt, weil es in mir einfach keinerlei Gefühle ausgelöst hat, zumindest wenn man von dem Genervten absieht, oder woran es genau liegt.
Die Handlung war, für meinen Geschmack, von Anfang bis zum Ende einfach nur vorhersehbar und überhaupt nicht glaubwürdig beschrieben.
Die Inhalte wurden super knapp beschrieben und abgehackt. Da hätte wesentlich mehr herausgeholt werden können.
Alles lief so unter dem Motto: "Rein, raus, fertig." Sowohl bei den (un-)erotischen Teilen, als auch bei allem anderen.

Lediglich das Ende war in meinen Augen ganz okay, neugierig auf den nächsten Band macht es aber dennoch nicht. Hier könnte für mich die gesamte Story einfach schon vorbei sein, weshalb ich dem ganzen auf einfach nur 1 Keks gebe.
- Guter Versuch, schlechte Umsetzung.

2 Kommentare:

Anika Cataldi hat gesagt…

Du verpasst nix, wenn du nicht weiter liest. Ich habe die Trilogie komplett gelesen und es passiert eigentlich nix mehr, außer das, was man sich eh denken kann. Ich glaube auch, dass diese Geschichten einfach "ausgelutscht" sind, weil sie doch alle irgendwie gleich sind.

LG
Anika

Iseree hat gesagt…

Okay, dann bin ich ja doch irgendwie beruhigt, dass sich da nicht mehr viel tut.
Ich gehe davon aus, dass die beiden ihre Beziehung trotz etlicher Widerstände beibehalten und mehr oder minder Glücklich werden. Wie in anderen Büchern auch.

Ja, aber auch wenn die Geschichten so ausgelutscht sind, können sie einen trotzdem noch mitreißen. z.B.die After-Reihe von Anna Todd finde ich gut,obwohl es vom Grundprinzip ja nichts anderes ist.

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