[Rezension] Alex Morel - Survive: Wenn der Schnee mein Herz berührt

Titel: Survive: Wenn der Schnee mein Herz berührt
Autor: Alex Morel
Verlag: Egmont INK
Einband: Gebunden

ISBN:  978-3863960476
Seitenzahl: ca 256
Preis: 14, 99 € [D]

Das hochdramatische Abenteuer einer starken Heldin, die im erbitterten Kampf ums Überleben zu sich selbst findet und dabei ihrer großen Liebe begegnet. Aufreibend, ergreifend und herzzerreißend!
Wie durch ein Wunder überlebt Jane einen Flugzeugabsturz mitten in den Rocky Mountains. Ironie des Schicksals – genau für diesen Tag hatte sie ihren Selbstmord geplant. Außer Jane hat es nur noch ein einziger Passagier geschafft: Paul. Gemeinsam schlagen sich die beiden Teenager durch die eisige Wildnis, und dabei erkennt Jane zum ersten Mal seit Langem: Sie will leben. Das ist vor allem Paul zu verdanken, der ihr Bestes zum Vorschein bringt. Nie zuvor hat Jane so etwas für jemanden empfunden, und für diese unverhoffte Liebe wächst sie über sich selbst hinaus …

Ich selbst bin noch nie geflogen, doch genau dies wären gleich zwei Situationen, vor denen ich, als Passagier, definitiv Angst hätte: jemandem, der sich selbst töten will und einen Absturz ins Nichts.

Das Cover ist, meines Erachtens nach, wunderschön und vorallem passend zum Inhalt gestaltet.
Hier habe ich rein gar nichts auszusetzten.
Schon beim alleinigen Hinsehen kann ich die Kälte, die dort in den Bergen herrschen muss, deutlich spüren.


Beim Lesen sind mir ein paar Parallelen oder kleinere Ähnlichkeiten zu dem Flugzeugunfall aufgefallen, der sich vor einigen Jahren in den Anden ereignet hatte.
So gibt es eine Bruchlandung mitten in den Bergen, kaum Überlebende und niemand weiß so recht, wie es weiter gehen soll.

Jane ist ein sehr zerbrechlicher Charakter, der in der Vergangenheit schon so einiges überwältigen musste.
Hier wurde sich eines typischen Klischees bedient, nämlich dem, dass sie im letzten Augeblick ihre Meinung ändert, da sie ihre große Liebe gefunden hat, die ihr natürlich somit das Leben rettete.

Der Schreibstil ist hier ziemlich einfach gewählt.
Kurze Sätze prägen diesen Schreibstil besonders.
Lediglich an einer Stelle, da war ich dann doch auch zu Tränen gerührt. (Wer das Buch selbst gelesen hat, kann sich eventuell vorstellen, welche Stelle gemeint sein könnte.)
Auch war die Logik nicht immer nachzuvollziehen.
Ein ganz einfaches Beispiel hierfür ist die Temperaturmessung. - wohlgemerkt ohne Thermometer.

Eine Geschichte muss nicht immer sehr komplex sein und etliche Seiten umfassen.
Dennoch war die Gesamthandlung mir oftmals zu vorhersehbar und auch bei den Dialogen zwischen Paul und Jane fehlte mir das gewisse Etwas.

Im Großen und Ganzen ist das Buch nicht wirklich schlecht geraten, doch leider auch nichts allzu Spannendes. Der Durchschnitt ist hinnehmbar, doch hätte man so einiges mehr aus dem Potenzial schöpfen können, daher leider nur 2 von 5 Keksen von mir.

4 Kommentare:

jojooschreibfeder hat gesagt…

Das Buch ist sooo toll, ich musste unheimlich heulen am Schluss ^^^^ Ich liiiiiiebe es !!!

Iseree hat gesagt…

Das Ende finde ich auch ziemlich berührend, da musste ich ja, wie oben beschrieben, auch ein wenig weinen.
:)

Binzi hat gesagt…

Schade, dass du es nicht so gut fandest :( Ich liebe das Buch :)

Nenya Luana Nebula hat gesagt…

Liebe Ise :)
Erstmal: Sehr schöne Rezension! :)
Und nun: Schau mal, ich habe dich getaggt :)

http://nenyas-book-wunderland.blogspot.de/2013/11/tag-blogger-packen-aus.html

Liebe Grüße, Nenya

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