[Rezension] Ursula Poznanski - Erebos

Titel: Erebos
Autor: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe
Einband: Taschenbuch

ISBN:  978-3-7855-7361-7
Seitenzahl: ca 488
Preis: 9, 95 € [D]

In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht – Erebos. Wer es startet, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Regeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und wer gegen die Regeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann Erebos auch nicht mehr starten.
Erebos lässt Fiktion und Wirklichkeit auf irritierende Weise verschwimmen: Die Aufgaben, die das Spiel stellt, müssen in der realen Welt ausgeführt werden.
Auch Nick ist süchtig nach Erebos – bis es ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen …


Lange stand das Buch auf meiner Wunschliste, dann habe ich es als Überraschungsbuch bekommen und konnte es somit auch endlich mal lesen.

Nach den vielen positiven Rezensionen, die im Netz herumschwirren, waren meine Erwartunen zu Beginn ziemlich hoch. Da mir der Einstieg in die Geschichte nicht ganz so einfach fiel, wie ich es mir erhoffte, wurde ich daher natürlich erst einmal ziemlich enttäuscht.
Doch der durchaus angenehme Schreibstil, der durch seine einfachheit seinen ganz eigenen Reiz hat, hilft ungemein, sich in die Story und somit auch in Nick, den Protagonisten, hineinzuversetzen.

Das durchaus interessante an diesem Buch ist, dass es 2 Protagonisten zu geben scheint.
Zum einen Nick, der auch in der realen Welt sein Zuhause hat. Und dann wäre da noch Sarius, den Dunkelelf, der von jenem Nick gespielt wird. 2 Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch ein und die selbe Person sind.

Ziemlich schnell kann man selbst, als Leser und Zuschauer, Nick's Drang, zurück in die Welt von Erebos zu gelangen, nachvollziehen und fiebert regelrecht selbst mit und ist gespannt auf den weiteren Verlauf. Fast so, als wäre man mittendrin und selbst dabei.

Die einzelnen Charaktere, sowohl die 'realen', als auch die Spielfiguren, scheinengreifbar und ebenso echt wie die detaillierte und fantasiereiche Darstellung der Computerspielwelt.

Eine kleine Liebesgeschichte zwischen Nick und Emely sorgt dafür, dass der Spannungsbogen das Gesamtbuch über erhalten bleibt.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Thematik: Computerspiele.
Die Autorin greift damit ein Thema auf, das heutzutage allgegenwärtig ist.
Weiterhin verdeutlicht der Verlauf der Handlung, wie schnell und einfach man doch in diese Sucht, dem Drang nach Computerspielen, verfallen kann und welche Auswirkungen es auf sich selbst und auch auf andere haben kann.
Meiner Meinung nach hat das Buch den Hype, den es mit sich zieht, durchaus verdient und wird diesem auch mehr als gerecht.
Eine wunderbare Mischung aus Jugendthriller, Fantasy und kleinen Science-Fiction Elementen.
Vom Prinzip ist also für jeden etwas dabei.
Volle Keksanzahl hierfür: 5 von 5 Keksen!

2 Kommentare:

Wonder_ hat gesagt…

hat mir auch gut gefallen =) das feeling ist einfach super

Kritzl hat gesagt…

Ich liebe es einfach.
Ich habe es als Hörbuch und werde es mir (wenn es irgendwie klappt)auch als Buch schenken lassen. Es sieht ja auch richtig toll aus :D

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